ein weiteres Sgraffiti im Türchen 18

In der Schweiz gibt es Sgraffiti besonders im Engadin. Die Muster haben unterschiedliche Bedeutung.Es gibt den Sonnenwirbel oder den Venusstern oder das Wellenmuster, das „laufender Hund“ heisst.

Sgraffito – graffiare – heisst ritzen. Die Technik ist uralt und bestens bewährt. Sie beruht auf den chemischen Eigenschaften des Kalks. Das klassische Sgraffiti besteht aus dem grauen Unterputz und darüber dem weissen Oberputz , aus dem die Muster und Bilder ausgekratzt werden. Gut ist eine Körnung von 0.2 Kalkzementputz für den Oberputz. Es kommt auch vor, dass auf den grauen oder gelben Unterputz, der Oberputz nur an den Stellen aufgebracht wird, wo das Sgraffito entstehen soll. Kalkmilch kann verwendet werden, um die hellen Stellen nochmals zu bemalen und zu betonen. Mit der Tiefe der Ritzung kann gespielt werden, da die Sonne für interessanten Schattenwurf sorgen kann.

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